Was war Dein erster Gedanke, als die Anfrage kam?
Ich habe mich richtig gefreut! Man hat mir Bedenkzeit gegeben, aber im Gespräch habe ich gemerkt, dass ich die gar nicht brauche. Ich habe schon ein bisschen gehofft, dass ich gefragt werde, es war ein Mädelstraum von mir. Aber ich habe eigentlich nicht mehr damit gerechnet.
Ein Krönchen trägst Du nicht zum ersten Mal …
Ja, 2015 durfte ich mit den Sternsingern zu Papst Franziskus. Da hatte ich auch schon ein Krönchen auf.
Kann die Zeit als Wiesnkönigin auf dem Eichstätter Volksfest denn dieses Erlebnis noch toppen?
Auf jeden Fall! Für mich ist das Amt der Wiesnkönigin etwas ganz Besonderes. Ich war immer auf dem Volksfest, schon als Kind. Wir waren auch nie in der Volksfestzeit im Urlaub.
Wie hast Du Dich auf das Amt vorbereitet?
Der Dirndlkauf gehört natürlich dazu, ansonsten lasse ich alles mal auf mich zukommen. Wobei, das stimmt gar nicht: Ich habe schon Hustenbonbons und eine kleine Notfallapotheke besorgt. Von meinen Freundinnen, die schon Wiesnkönigin waren, habe ich gehört, dass ich das gegen Ende der Woche brauchen könnte. Heiserkeit wäre schlecht!
Vor welcher Deiner Aufgaben hast Du den größten Respekt?
Das Sprechen vor Leuten macht mir eigentlich nichts aus, aber es ist sicher nochmal etwas anderes, wenn das ganze Bierzelt voll ist. Das Schwierigste war vielleicht, das Geheimnis zu bewahren. Ich hätte es am liebsten gleich allen erzählt.
Worauf freust Du Dich am meisten?
Besonders freue ich mich auf den Kinderumzug am Mittwoch. Da bin ich früher selbst als kleine Wiesnkönigin mitgegangen. Ich freue mich auch auf die Gesichter am ersten Freitag, wenn die Bombe platzt. Und dann auf den ersten Auftritt in voller Montur am Samstag und darauf, in der Kutsche zu fahren. Ich bin froh, dass es jetzt endlich losgeht – ich denke schon seit zwei Monaten an nichts anderes!
